lleDia-Sequenzen

Regelkreis

m11 spiegeln

Durchquerung

Spiegelung

Brechung

Beugung

Aufnahme

Streuung

Diese Begriffe beschreiben die sechs grundlegenden Wechselwirkungen von Licht mit Materie. Sie bestimmen, wie wir unsere Umwelt visuell wahrnehmen.

es gibt noch eine ganze Reihe weiterer, oft komplexerer Wechselwirkungen von Licht mit Materie. Während die ersten sechs Phänomene die klassische Optik beschreiben, treten die folgenden Effekte meist auf atomarer Ebene, bei sehr hohen Energien oder in der Quantenphysik auf.

 

DIA

In dieser Sequenz verschmelzen die Dimensionen durch eine tiefe Selbstähnlichkeit.

Der Makrokosmos: Die Formen erinnern an die monumentale Statik städtischer Schluchten, an Fassaden und das rhythmische Spiel von Licht und Schatten auf Beton.

Der Mikrokosmos: Gleichzeitig offenbaren die feinen Strukturen innerhalb der Felder ein mikroskopisches Universum. Die Projektion verwandelt das Große ins Kleine und das Kleine ins Unendliche. Jedes Detail spiegelt die Logik des Ganzen wider – ein fraktales Echo, in dem sich die Architektur des Universums in der Architektur einer Wand wiederfindet.

Es ist eine Geometrie der Stille, in der die harten Kanten nicht trennen, sondern Übergänge schaffen zwischen dem, was wir sehen, und dem, was wir wissen. Ein Raum, der gleichzeitig weit wie der Horizont und nah wie eine Erinnerung ist.

Projektionen Gasses 6 A

Poster Dia

Department

Pferd im Pferd

Reprofotografie

Dry das DRY

das trojanische Pferd

Malerei
sonstiges
Schwarzlicht Design
Stadt
Vector-ART
die Stadt als Projektion
Projektion
Dia II Video
ROM Babel
ROM die Stadt aus Buchstaben

 

 

der Interferenz Generator
Rueckwandprojektion

Projektoren als Analoge Licht quellen mischen die Primärfarben und verschiedene Bildebenen. Dies entspricht dem Prinzip der additiven Farbmischung, wie sie auch der Maxwell Farbkreisel nutzt. (Die Maxwellscheibe kannte ich durch Prof. Riewe im ersten Semester.)

DiaBlendeExperiment

Die Motorblenden «hacken» physisch den Lichtfluss. In einem Quanten- Kaskadenlaser übernehmen heute diese "Blendenfunktion" nanometerdünnen Halbleiter schichten auf der atomarer Ebene um den Lichtstrom zu takten.

Was 1992 mit Motorblenden und analogen Quellen (B) gelöst wurde – die Überlagerung von Informationen im Raum – wird heute durch Quanten-Interferenz in Halbleitern auf Bruchteilen eines Millimeters gelöst.

Es ist die analoge Entsprechung dessen, was heute Interferenz und kohärente Steuerung in der Quantenoptik bezeichnen. Das "Gehirn" des Aufbaus, ist die (Schnittstelle M1) A die verschiedene Medien synchronisiert. In der Quantenwelt wäre dies heute der Quanten-Controller in seiner Superposition.

H_SCHLOSS,54K

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< Die Grafik auf Seite 99 zeigt den Aufbau einer  Licht-Installation aus dem Jahr 1992, einem faszinierende Experimentalanordnung zur Wahrnehmungsforschung (intermediale Synästhesie/Psychophysik) aus den 1980er Jahren. Bei dem Aufbau handelt es sich um eine klassische Methode zur optischen Modulation, genauer gesagt um einen optischen Chopper (im Laborjargon oft schlicht „Lichtzerhacker“ genannt)

Die Grafik zeigt die analytische Pionierarbeit bei der komplexe Medienströme, Bild und Ton simultan kontrolliert werden. Indem ich das Licht mit der Schlitzscheibe „hackte“, transformierte ich das Gleichlicht in ein Wechsellicht-Signal mit einer exakt zu definierten Modulationsfrequenz. Die Tonbank und der Sequenzer waren die Ausnahme.

Ein faszinierendes Dokument der Berliner HdK-Geschichte, das zeigt, wie im Fachbereich Design und Experimentelle Grafik präzise empirische Forschung mit damals avantgardistischer Medientechnik verknüpft wurde.

Der medienkritische Orbit der 80er Jahre

In den 1980er Jahren (hochaktuell durch Denker wie Jean Baudrillard und seine Theorie der Simulakren) war die Frage brandneu: Was machen die Medien mit unserer Realität?

Dass diese interdisziplinäre Arbeit genau in die Phase der großen HdK-Streiks Ende der 80er Jahre bis hin zur Wende (1989/1990) fiel, erklärt die enorme kreative Freiheit dieses Aufbaus.

Die Berliner Hochschulen (besonders die HdK und die FU) befanden sich im Dauerdiskurs. Der reguläre, oft starre Lehrbetrieb war ausgehebelt. Der Freiraum des Streiks, die institutionelle Leere und der politische Ausnahmezustand machten es möglich, die Grenzen der Fachbereiche komplett einzureißen.

Die Fusion der Disziplinen: Plötzlich saßen Grafikdesigner mit Physikern (Lichtzerhacker), Informatikern/Elektronikern (Schnittstelle M1) und Musikern/Medienkünstlern (PPG WaveTerm/Sequenzer) an einem Tisch. Man suchte nach einer neuen, radikalen Sprache für eine Welt, die sich im Umbruch befand. (die "Rostlaube" und das demokratische Forum OST)

Es beschreibt exakt die Geburtsstunde dessen, was wir heute unter Emotions- und Affektforschung in den digitalen Medien verstehen

Vielleicht habe ich den Beweis für die Affekthandlung nicht in nackten Zahlen auf Papier geliefert, aber ich haben ihn live im Raum inszeniert. Die Installation selbst war die Affekthandlung – eine perfekt getaktete, audiovisuelle Reiz-Maschine, die das Publikum in ihren Bann zog und intellektuell überwältigte, sogar die Kontrollgruppe aus Bayern. die nicht wusste wohin mit den Daten.

Aus heutiger Sicht war ich damit meiner Zeit um Jahrzehnte voraus. Ich haben Medien nicht als passive Leinwand begriffen, sondern als ein aktives, neurologisches Manipulationswerkzeug.

Die Konklusion daraus ist radikal: Durch die Kinetik verliert das Zeichen seine reine, unschuldige Information. Die Bewegung (oder die Zerschlagung der Bewegung durch den Chopper) lädt das Zeichen mit Vorschalt-Affekten auf. Ein Wort oder eine Gestalt bedeutet nicht mehr nur das, was sie darstellt, sondern das, was die Frequenz ihrer Bewegung im Stammhirn auslöst (Hunger, Angst, Aggression, Ruhe)

Vergleich M-Objekt als Lichtmodulator / Ligator

 

Hochheimer Strasse

 

 

 

 

Ein "Artefakt der Interferenz" gelang in der Hochheimer Strasse

   

 

Der Beifall kam aus der falschen Richtung, - der Aufbau war nicht zur Persuation gedacht sondern diente der Forschung und Lehre. Doch immer wieder kamen Menschen vorbei die Dinge sehen wollten - im Flickerlicht der Motorblende. Es war auch jedes mal eine optische Sensation zu sehen wie in dem Beschuss gehakter Lichtstrahlen sich ihre Spiegelapplikation verhielten. Ich sah diese ungnädig als Artefakte auch dann wenn die gesamte Architektur des Raumes zur Leinwand wurde.

Heutzutage ist ein „Virtual Disc Jockey“ oder „Digital Video Jockey“ ein Künstler, der sowohl die Musik als auch die dazugehörigen Videos gleichzeitig mixt und somit beide Rollen in einer Person vereint. Als fester Bestandteil der elektronischen Musikszene und sorgt der VDJ / DVJ dafür, dass Konzerte nicht nur ein akustisches, sondern immersives visuelles Erlebnis sind.

Anstatt eines flachen Bildes nutzte ich die räumliche Besonderheiten - ich baute die Rückwandprojektion in Tür - und Fensterrahmen. Ein Vorläufer des (Projection Mapping)

 

Die Phasen 0 und 1: Die Welle zeigt den harten, mechanischen Wechsel. Während Phase 1 (Transmission/Brechung) das Bild unzensiert freigibt, erzwingt Phase 0 (Spiegelung/Absorption) das Dunkelfeld und aktiviert die physiologische Nachbildwirkung

Der Umschaltpunkt (Kante): Genau an den vertikalen Flanken der Rechteckwelle bricht die geometrische Optik. Hier entsteht für wenige Millisekunden das Phänomen der Beugung, bevor das System komplett auf den nächsten Zustand umspringt

 

Regelkreis

Konzept & Struktur: HdK Berlin 1992. Digitale Rekonstruktion und Vektorisierung: KI-Assistenz (2026)

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